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| Beim zweiten Turnier der höchsten deutschen Turnierserie waren wir an Rang zwei gesetzt und gingen somit in vielen Spielen als Favorit auf das Feld. Und es gelang uns auch, in den meisten Spielen, diese Rolle würdig zu vertreten. Nachdem wir in den ersten beiden Spielen uns jeweils mit 2:0 gegen die Teams Friedrich/Behlen (21:17, 26:24) und Heinemann/Steinhauff (21:14, 21:19) durchsetzen konnten, wurden wir im Viertelfinale von den späteren viertplatzierten Jurich/Röder vorerst mit 18:21 und 15:21 in den Looserpool geschickt. Doch davon ließen wir uns nicht beirren. Am Sonntagmorgen nutzen wir die zweite Chance zum Einzug ins Halbfinale gegen das Team Mersmann/Tillmann. Nach zwei souveränen Sätzen (21:14, 21:19) waren wir wieder voll im Rennen um einen Platz auf dem Siegertreppchen. Doch im Halbfinale machten es uns Gernert/Walkenhorst nicht allzu leicht. Nach 21:17 und 14:21 stand es 1:1 nach Sätzen und es musste ein Entscheidungssatz her. Am Ende konnten wir mit Taktik und viel Ruhe im eigenen Spielaufbau diesen mit 15:10 für uns entscheiden. Damit war der Finaleinzug perfekt, die Teilnahme an der Siegerehrung gesichert und auch unsere Setzung an Rang zwei gerechtfertigt. Doch wir wollten gern noch einen drauf setzen: Somit boten wir den vollen Tribünen in der Hamburger Hafencity ein spannendes Match gegen die an eins gesetzten Banck/Günther. Den 1. Satz dominierten wir mit guten Aufschlägen und wenig eigenen Fehlern und gewannen diesen 21:19. Doch die Gegner drehten den Spieß im 2.Satz um und glichen mit 21:15 aus. Der Entscheidungssatz hatte es dann in sich: Viel Druck im Aufschlag, Kampfgeist in der Block-Abwehr auf beiden Seiten und eine umstrittene Schiedsrichterentscheidung machten die Spannung bis zum 10:10 perfekt. Letztendlich mussten wir uns jedoch mit 12:15 und somit einem verdienten 2.Platz zufrieden geben. Nachdem die Enttäuschung über die Niederlage im letzten Spiel verflogen war, konnten wir doch so einige positive Sachen aus diesem Turnier mitnehmen: Wir haben konstant auf einem hohen Level unsere Leistung abrufen können, uns von einer Niederlage nicht aus dem Konzept bringen lassen, sind durch 160 DVV-Punkte auf Rang 5 in Deutschland gerückt und vor allem haben wir jede Menge Spaß gehabt! Nun freuen wir uns schon, unsere spielerischen Leistungen auch unter besonderen Windverhältnissen auf die Probe zu stellen: Am kommenden Wochenende spielen wir auf der Nordseeinsel Norderney unseren 3.Supercup der Saison. |
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