News - Warsawski/Mäurer und Georgi/Meinhardt dominieren Strandschleicher print

Dienstag, den 27. Mai 2014 um 18:19 Uhr von Unbekannt

Jena. Was wurde da im Vorfeld nur alles prognostiziert. Krüger/Krückeberg und Münchow/Weber standen da, auf den im zuvor ausgeteilten Tippzetteln, bei fast jedem ganz oben auf der Liste. Am Ende sprang für beide nur eine unbefriedigende Platzierung (9ter und 5ter) heraus.

Dies lag aber auch vor allem daran, dass andere Teams völlig überraschen konnten. Warsawski/Mäurer spielten ein überragendes Turnier und verloren nicht eine einzige Partie. Der für Geusa spielende Warsawski zeigte des Öfteren, dass er ein wahrhafter Blockspezialist ist und wurde er mal bezwungen, wartete in der Abwehr mit Mäurer ein U21 Nationalspieler, welcher so einige Bälle spektakulär hochkratzte. Da konnten selbst die Zweiten Heidrich/Arnold, die ebenfalls bis dato ein starkes Turnier spielten, nicht mithalten. Auch diese Kombi hatte keiner auf der Rechnung, allerdings konnten sie in ihrem „Wohnzimmer“ an die Leistungen der vergangenen Jahre anknüpfen und durch ihre unkonventionelle aber effektive Spielweise beeindrucken. Auf Rang drei ordneten sich Harpke/Oppel ein, die als einziges Team von allen Tippern immer unter die Top Acht gewählt wurden. Dies lag vielleicht auch daran, dass sowohl Oppel (2013) als auch Harpke (2012) schon Thüringer Landesmeister waren. Sie setzten sich im kleinen Finale gegen die Jenenser Rosenthal/Koch durch, dessen erster gemeinsamer Auftritt auf der Beachtour sehr vielversprechend begann. Ein Team mit Potential, bei dem man gespannt sein darf, ob es am Ende vielleicht sogar zu den einen oder anderen Titel reichen könnte.

Bei den Damen gilt wohl Bianca Meinhardt als die Newcomerin der Saison. Die bislang unbekannte, gebürtige Berlinerin absolvierte ein fast fehlerfreies Turnier und überzeugte gerade im Finale mit ihrem starken Side Out. Wesentlichen Anteil hatte dabei natürlich Partnerin Liesa Georgi, die gewohnt abklärt ihre Leistung abrief. Ein  wenig enttäuscht waren, die fast bei jedem auf eins gesetzten, Hoffmann/Steger. Bei ihrem ersten Turnier der Saison lief es noch nicht ganz so optimal wie erhofft und man quälte sich teilweise durch die Spiele. Allerdings befinden sie sich derzeit noch in einer frühen Phase der Saison, sodass abgewartet werden muss, was der weitere Verlauf bringt. Den dritten Platz sicherten sich die Sachsenkombi Herklotz/Tuscheerer vor Kreil/Krahl. Beide Mannschaften agierten zwar nicht immer an ihrer Leistungsobergrenze, doch bewahrten sie häufig in den entscheidenden Phasen einen kühlen Kopf, sodass beide völlig verdient unter den Top 4 landeten.

Doch nun zum wichtigsten Teil - das Tippspiel. Eine Neuerung auf der Tour war, dass erstmals die ersten Acht der Herren und ersten Fünf der Damen getippt werden konnte. Insgesamt wurden 55 Tipps abgeben, wobei am häufigsten Krüger/Krückeberg(12) und Münchow/Weber(10) bei den Herren und Hoffmann/Steger(16) bei den Damen auf Platz eins gehandelt wurde. Überraschenderweise erhielten die tatsächlichen Sieger Georgi/Wilhelm mit fünf und Mäurer/Warsawski mit sieben, deutlich weniger Stimmen. Heidrich/Arnold wurden hingegen mit 13 Stimmen am häufigsten auf Rang fünf gewählt und Rosenthal/Koch gerade mal von der Hälfte aller Tipper überhaupt unter die Top 8.
Ein Beleg dafür wie eng es zurzeit leistungstechnisch auf der Tour zur Sache geht und das sich über den Sommer eine spannende Serie entwickeln könnte.

Jetzt aber zu den Gewinnern des Tippspiels. Bei den Herrentipps gewann Marcel Adolph deutlich vor Alexander Fischer und Nick Langenhan. Bei den Frauen konnte sogar ein Double verzeichnet werden. Meinhardt/Georgi gewannen nicht nur das Turnier, sondern ebenfalls das Tippspiel der Frauen. Allerdings teilen sie sich ihren Platz mit Steffi Schmeißer, die auch die geringsten Fehlerpunkte erzielen konnte. Herzlichen Glückwunsch für diese herausragende Leistung.

Nun bleibt mir nur noch zu sagen, dass es ein sehr geiles Turnier war. Eine schöne Atmosphäre der Spieler untereinander sowie mit dem Strandschleicher eine perfekte Location. Großen Dank auch an Markus Nattermüller, der alles zu jederzeit voll im Griff hatte und somit pünktlich um 16 Uhr am Sonntag die Finals beendet waren. Bis die Tage…

Euer rasender und attraktiver Reporter Schumi ;)

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